An Buddhas goldenem Tempel bei Aukana machen wir eine kurze Rast, dann führt uns der Weg durch eine waldreiche Ebene zum Sigiriya-Felsen.
Auf der verschlängelten Straße kommen wir nur langsam voran. Von einer Regenschauer begrüßt erreichen wir das Antike Sigirija, Sinhala සීගිරිය
Vom Eingang nach ein paar Metern erreichen wir die könglichen Lustgärten mit ihren ovalen und achteckigen Teichen.
Um den Felsen herum befand sich die von einem Wassergraben umgebene Stadt; die,
mittlerweile restaurierten, Lustgärten beherbergen Überreste von Springbrunnen, Pavillons und einer Klosteranlage.
Die Springbrunnen links und rechts des Hauptweges funktionieren heute nur noch bei anhaltendem Regen.
Erstmal aber müssen die vielen Stufen bewältigt werden. Weil der Aufstieg mühsam ist,
sollte man es langsam angehen und immer wieder die schöne Aussicht geniesen. Auf halber Höhe des Felsens gelangen wir über eine enge Spiraltreppe zu den Wolkenmädchen.
Hinter dicken Planen versteckt die Wolkenmädchen: anmutig, verträumt,
aber auch vollbusig bezaubern die schönen Fresken seit jeher ihre Besucher.
Auch hier braucht man etwas Trinkgeld für die Wärter die einen dann einige versteckte Bilder zeigen.
Auf dem Plateau an der nördlichen Seite des Felses befinden sich die Überreste des Löwentors,
nach dem der Felsen auch benannt wurde: Von dem riesigen Löwenkopf, durch dessen Maul man früher den letzten,
steilsten Teil des Aufstiegs begann, sind nur die zwei mächtigen Tatzen übrig. Wir wollen zur Spitze der ehemaligen
Trutzburg und nehmen den steilen Weg zwischen zwei steinernen Löwenpranken in Angriff.
Nach ein paar Steinstufen geht es über eine etwas steilere Eisentreppe hinauf.
Es ist sehr eng aber mit etwas Luftholen schafft man den Aufstieg. Endlich erreichen wir die obere Plattform.
Der Gipfel des Felsmassivs hat eine Flächenausdehnung von über 12000 qm.
Auf dem Gipfel des Felsens können wir das einstmals prächtiges königliches Schwimmbad, den Thron,
die Grundmauern des majestätischen Palasts und Spazierwege und Gärten sehen.
Eine Außenwand des Palastes wurde an das äußerste Ende des Abhangs gebaut.
Von hier oben hat man einen fantastischen Ausblick auf die Gartenanlagen am Fuß des Berges und die umliegende Landschaft.
Die Festung lag auf dem Magmablock eines erodierten Vulkans, der etwa 200 m aus der Ebene aufragt und einen perfekten Rundblick bietet.
Auf dem Felsen befanden sich die Palastgebäude, von denen heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, da sie aus Holz gebaut waren
Es bestanden mehrere Zisternen, in denen aufgefangenes Regenwasser gesammelt wurde,
um auch für den Fall einer längeren Belagerung ausreichende Trinkwasservorräte zur Verfügung zu haben.
Für den etwa einstündige Abstieg der 1860 Stufen und Wendeltreppen sollte man sich viel Zeit nehmen und immer wieder den Ausblick über die Landschaft geniessen.
Nachdem wir den Felsen wieder hinabgestiegen sind, können wir unter einem Felsen
noch einige weitere, allerdings schlecht erhaltene Reste von Wolkenmädchen sehen
Am Parkplatz angekommen, viele fliegende Händler die teils aufdringlich Ihre Souveniers anbieten. Wir fahren von hier aus weiter nach Dambulla.